Wie kann man das Online Banking sicher gestalten?

Online Banking wird immer komfortabler und ist bei den meisten Banken Grundvoraussetzung dafür, dass die Kontoführungsgebühren erlassen werden. Gleichwohl äußern viele Verbraucher nach wie vor Bedenken. Zweifelsohne besteht die Gefahr, abgezockt zu werden. Doch dank einfacher Sicherheitsmaßnahmen und dem sorgsamen Umgang mit den persönlichen Daten lässt sich das Risiko, Opfer betrügerischer Attacken zu werden, nahezu auf null reduzieren. Folgende Aspekte spielen dabei eine Rolle:

  • Betriebssystem: Unabhängig davon, mit welchem Betriebssystem der PC oder das Notebook läuft, sollte stets darauf geachtet werden, dass sämtliche Sicherheitsupdates installiert werden. Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, empfiehlt es sich, die Updates automatisch herunterladen und aufspielen zu lassen. So ist man auf der sicheren Seite. Die dazu nötigen Einstellungen erfolgen in der Regel über die Systemsteuerung.
  • Browser: Was für das Betriebssystem gilt, sollte auch beim Browser beherzigt werden. Hier lauern ebenfalls Sicherheitslöcher, die regelmäßig durch Updates oder neuere Versionen „gestopft“ werden.
  • Verschlüsselung: Online Banking erfolgt bei allen Kreditinstituten ausschließlich verschlüsselt. Dazu setzen die Unternehmen auf die neueste Sicherheitstechnik. Zu erkennen ist die verschlüsselte Übertragung der Daten am „https“ in der Browserzeile. Zusätzlich wird das entsprechende Zertifikat angezeigt und mit einem „Vorhängeschloss“ darauf aufmerksam gemacht, dass die Transaktion sicher ist.
  • Anti-Viren-Software/Firewall: Kreditinstitute rufen ihre Kunden regelmäßig dazu auf, eine Anti-Viren-Software und eine Firewall zu installieren. Die Programme, die verhindern sollen, dass sich Viren einnisten und Dritte Zugriff auf den Rechner erhalten, gibt es kostenlos oder aber in kostenpflichtigen Versionen. Wichtig sind auch hier regelmäßige Updates.
  • PIN/TAN: Ohne persönliche Identifikationsnummer (PIN) sowie die Kunden- oder Kontonummer bleibt der Zugang zum Online Banking verwehrt, und ohne Transaktionsnummer (TAN) kann keine Buchung vorgenommen werden. Deshalb dürfen diese Daten, vor allem die PIN, niemals öffentlich zugänglich sein. Die PIN auf einem Schmierzettel zu notieren und unter die Tastatur zu legen, wäre grob fahrlässig. Gleiches gilt, wenn der Brief mit der PIN und der Block mit den TAN einfach nur in einer Schublade aufbewahrt werden. Idealerweise schließt man diese Informationen an einem sicheren Ort ein.
  • Aufmerksamkeit: Die meisten Betrugsversuche erfolgen per E-Mail oder mittels gefälschter Internetseiten (Phishing). Moderne Sicherheitssoftware erkennt diese Versuche und blockt sie ab. Doch auch mit ein wenig gesundem Menschenverstand sind die Attacken sehr leicht zu erkennen. Banken verlangen zum Beispiel niemals mehrere Transaktionsnummern, weder per E-Mail noch auf der Zugangsseite zum Online Banking. Wirkt das Portal der Bank verändert, fehlt das https oder ist man sich nicht sicher: Lieber bei der Bank anrufen und fragen statt blindlinks Daten einzugeben.
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