Girokonto für Schüler – Jugendkonto

Kinder und Jugendliche wissen ganz genau, welche Bedeutung Geld hat. Damit sie auch den richtigen Umgang mit Euro und Cent lernen, sind die Eltern gefragt. Eine entscheidende Rolle spielt in dem Zusammenhang das erste eigene Girokonto als Tor in die Welt des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Wann der Zeitpunkt gekommen ist, zusätzlich zu Sparschwein und Sparbuch ein Konto zu führen, entscheiden ausschließlich Vater und Mutter. Sinnvoll ist es jedenfalls, so früh wie möglich damit anzufangen und nicht bis zur Volljährigkeit zu warten.

Das Jugendgirokonto: Minderjährige unter 18 Jahre

Ein paar Feinheiten gegenüber regulären Girokonten gibt es zu beachten, wenn Schüler noch minderjährig, also jünger als 18 Jahre, sind und demzufolge noch nicht die volle Geschäftsfähigkeit besitzen.

  1. Das Girokonto wird auf den Namen des Kindes eröffnet.
  2. Beide Elternteile (sofern beide sorgeberechtigt sind) müssen mit in den Kontoantrag aufgenommen werden und unterschreiben.
  3. Das Girokonto wird nur auf Guthabenbasis geführt.
  4. Es kann kein Dispositionskredit eingerichtet werden.
  5. Das Kind kann eine GiroCard und/oder Prepaid Kreditkarte erwerben.

Vergleich unserer verfügbaren Jugend- und Schülerkonten

  Konto-
gebühr
Mindest-
eingang
Haben-
Zinsen
(max. p.a.)
Vorteile des Kontos in der Kurzfassung Details & Antrag

ab 7 Jahre
0,- € nein 0,05 %
  • ab 7 Jahre bis 24 Jahre
  • Girokonto mit kostenloser Kontoführung
  • volle Sicherheit = keine Verschuldung möglich
  • auf Wunsch inkl. Bankkarte und Visa Prepaid
  • Bargeld weltweit kostenlos abheben
  • inkl. card4you mit vielen Rabatten
Details & Antrag

ab 12 Jahre
0,- € nein 0,01 %
  • kostenlose Kontoführung generell bis 22 Jahre
  • ohne Geldeingang o.ä.
  • inkl. Postbank Card
  • inkl. Visa Card (ab 2.Jahr: 22,- €)
  • kostenlos Bargeld bei CashGroup-Banken
Details & Antrag

ab 7 Jahre
0,- € nein 0,00 %
  • Girokonto auch für Minderjährige
  • kein Dispo = kein Verschuldung
  • Girocard erst ab 18 Jahre
  • keine Möglichkeit für Bargeldabhebungen
Details & Antrag

ab 14 Jahre
0,- € nein 0,00 %
  • Einsteigerkonto für junge Menschen
  • Girocard ab 14 Jahre erhältlich
  • kein Online-Banking für Minderjährige
Details & Antrag

Stand der Daten: 17.10.2018

Nur mit Unterschrift der Eltern

Grundsätzlich gilt: Für ein Girokonto bedarf es der Zustimmung des bzw. der Erziehungsberechtigten. Sie müssen den Antrag für das Schülerkonto ebenfalls unterschreiben. Anderenfalls wäre es der Bank nicht gestattet, ein Konto einzurichten. Erst, wenn sie volljährig sind, steht es den jungen Kundinnen und Kunden frei, die Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Vorher geben die Eltern den Ton an und bestimmen, bei welcher Bank das Konto eröffnet wird. Dass viele Erziehungsberechtigte die Bank wählen, bei der sie selbst Kunde sind und mit der sie gute Erfahrungen gemacht haben, ist verständlich. Vom Prinzip her stehen jedoch alle Wege respektive Banken offen.

Jugendkonto nur auf Guthabenbasis

Der Unterschied zwischen einem Schüler- und einem regulären Girokonto besteht in erster Linie darin, dass die Schülervariante nur auf Habenbasis geführt wird. Dem Nachwuchs ist es damit nicht möglich, das Konto zu überziehen und mehr Geld auszugeben, als auf dem Konto vorhanden ist. Ansonsten können auch Minderjährige nahezu alle Funktionen nutzen, angefangen bei der Überweisung über Bargeldverfügungen am Automaten bis hin zum Lastschriftverfahren bei Onlinebestellungen. Selbstverständlich kann auch Geld eingezahlt werden, zum Beispiel von den Großeltern. Das ist umso wichtiger, wenn mit kleinen Jobs das erste Geld verdient wird. Mit dem Dispositionskredit müssen sich Jugendliche allerdings ein wenig gedulden. Erst wenn sie in der Ausbildung sind und das 18. Lebensjahr vollendet haben, stehen die Chancen etwas besser. Da sie ein regelmäßiges Einkommen haben, sind einige Banken durchaus bereit, einen kleinen Überziehungsrahmen einzuräumen.

Sorgfaltspflichten der Eltern

Damit der Nachwuchs sich langsam aber sicher an die Funktionsweise eines Girokontos gewöhnt, sind Eltern gut beraten, ihre Kinder bei den ersten Schritten zu begleiten. Zudem sollten Vater und Mutter darauf achten, dass regelmäßig die Kontoauszüge gedruckt werden, und prüfen, welche Zahlungsvorgänge gebucht wurden, um Fehler gleich ausmerzen zu können.


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